Pjotr XSteckbrief: Pjotr X

Jahrgang 1967
Aufgewachsen zwischen Ruhrgebiet und Münsterland
Abschluss als Volkswirt an der Universität Münster
Financial Adviser – Thailandliebhaber - Horrorautor

 

 

 

  

Bei mir zu Hause findet man keine bewusstseinsverändernde Substanzen und auch keinen Folterkeller. Die meisten Jahre meines Lebens habe ich als biederer Anzugsträger verbracht. Aber seit jeher hat mich das Extreme gereizt. Ich gebe mich nicht unbedingt mit dem Durchschnitt zufrieden, versuche es mal zu umschreiben: Ein normaler Porno langweilt mich, es sollte schon Gangbang oder Bondage sein. Aber gleich hier betone ich: Es gibt Dinge, die mich ausschließlich in fiktiver Form interessieren. Das heißt, bei den Szenen, die ich beschreibe, handelt es sich nicht um eigene Phantasien zum Ausleben, geschweige denn um irgendetwas, das zum Nachmachen animieren soll.

Persönlich habe ich eine weltoffene Lebensphilosophie. Ich versuche andere Meinungen und vor allem andere Menschen zu akzeptieren. Jeder hat es verdient auf dieser Erde zu leben.

Genauso erwarte ich, dem entsprechend, auch Akzeptanz für extreme Literatur. Es ist Aufgabe von Kunst und Literatur, die Realität in ihrer krassen Wahrheit darzustellen. Dazu gehören auch schreckliche Dinge, die in einem irrealen Szenario dargestellt, vielleicht leichter erträglich sind. Vergessen wir nie, dass die Wirklichkeit viel brutaler ist. Viele unserer Großeltern mussten es im zweiten Weitkrieg erleben, und auch dieses Jahr 2017 sterben unzählige Menschen in unsinnigen bewaffneten Konflikten, und es verhungern Menschen auf unserem Planeten.

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